Mehr Rückhalt für den Mittelstand

Meine Antwort auf den Offenen Brief der Berliner Standortnetzwerke. Mittelstand braucht mehr Unterstützung durch Taten, nicht durch Worte in Sonntagsreden.

Die kleinen und mittelständischen Unternehmen Berlins (KMU) sind Innovationsmotoren und Treiber des technischen Fortschritts. Sie schaffen Arbeitsplätze, sie sind die stabilste Säule im Ausbildungsmarkt, Partner beim klimafreundlichen Wirtschaften und gesellschaftliche Verantwortungsträger. Ihr Entwicklungsspielraum in Berlin ist jedoch begrenzt. Zurecht sprechen ihre Netzwerkvertreter in einem Offenen Brief an die Politik dringende Herausforderungen an. Dazu gehören eingeschränkte Wachstumsoptionen, unzureichende politische Unterstützung und Vernetzung sowie fehlende Marketing- und Wirtschaftsförderungskonzepte. Um Abwanderungen ins Umland zu vermeiden und Arbeitsplätze in Berlin zu halten, muss die Politik handeln. 


Quantität und Qualität von Gesetzen müssen dringend auf den Prüfstand


Als stellvertretende CDU-Landesvorsitzende habe ich auf den Offenen Brief der Standortnetzwerke geantwortet. Denn die Situation und die Probleme der KMU sind mir aus vielen Gesprächen und nicht zuletzt als Hauptgeschäftsführerin eines Verbandes mittelständischer Unternehmen bestens bekannt. Quantität und Qualität von Gesetzen müssen dringend auf den Prüfstand. Die unzumutbare Bürokratie erstickt Gründergeist und Lust am Unternehmertum. 


Unternehmen untereinander und mit Hochschulen und Verwaltung zu vernetzen, damit Synergieeffekte entstehen und genutzt werden können, ist ein weiteres Ziel. Ein anderes, in den Schulen viel früher als erst ab der achten Klasse mit der Berufsorientierung zu starten und den Schülern die Vielfalt der Ausbildungsberufe in den Berliner Unternehmen frühzeitig aufzuzeigen. 


Runder Tisch und regelmäßiger Austausch


Wichtig ist zudem die strukturierte Erfassung von Flächenpotentialen für Unternehmen mit Entwicklungs- und Erweiterungswünschen. Denn nur so kann professionelles Standortmanagement und -marketing gelingen. Vernetzung ist das Gebot der Stunde, damit Unternehmen Herausforderungen vor Ort meistern, zum Beispiel bei gemeinsamen Einkaufsinitiativen oder Bildungsprojekten. Die CDU Berlin will Ideen und Umsetzungskonzepten den Raum geben, den sie brauchen; an einem regelmäßigen Runden Tisch. 


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Dr. Manja Schreiner
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