Manja Schreiner: Familien während der CORONA-Zeit nicht aus dem Blick verlieren

Starker Zusammenhalt, aber auch zerbrechlich - Familien haben während der CORONA-Pandemie viel zu schultern. Unsicherheit und Zukunftssorgen prägen die Situation. Wir müssen deshalb besonderes Augenmerk auf die Familien richten.


Genau hinschauen, Warnzeichen entdecken, aufmerksam sein für Kinder aus belasteten familiären Situationen – das ist die Aufgabe nicht nur von Kindergärten und Schulen, sondern auch von Nachbarn, Vereinen und der Gesellschaft. Während des strikten Lockdowns zu Beginn der Corona Pandemie ist diese Schutzfunktion unserer Einrichtungen stark eingeschränkt gewesen. Für viele Kinder hat sich daraus eine schwierige Situation entwickelt. Es ist deshalb gut und richtig, dass das Land Berlin durch die Einrichtung der mittlerweile sechsten Kinderschutz-Ambulanz gegensteuert. Sie erleichtern die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Medizin und Jugendamt. Über sie ist es möglich, einzugreifen, wenn Kinder Opfer von häuslicher Gewalt werden und es Verdachtsfälle auf Kindeswohlgefährdung gibt.

Der Druck auf die Familien wird sich erhöhen


Mit den wirtschaftlichen Folgen durch die Corona-Pandemie wird sich der Druck innerhalb der Familien noch erhöhen. Umso wichtiger ist es, aufmerksam und mit Blick auf das Kindeswohl zu agieren und alle institutionellen Weichen so zu stellen, dass Kinder und Familien gut durch diese Zeit hindurchkommen. Zusätzliches Kindergeld und die Vermeidung eines erneuten Lock-Downs an den Schulen und Kindergärten sind wichtige Maßnahmen.


Gut ist es auch, dass Arbeitnehmer aufgrund einer akuten Pflegesituation durch Covid-19 bis zu 20 Tagen der Arbeit fernbleiben können und in Bezug auf Pflegeunterstützungsgeld und Familienpflegezeit Erleichterungen erfahren.

Die aktuelle Situation ist von Unsicherheit geprägt


Die Familien müssen viele Belastungen durch die Corona Pandemie schultern. Sie müssen mit Schulschließungen und Unsicherheit über die Betreuungssituation klarkommen, haben mitunter durch Kurzarbeit weniger Geld und junge Erwachsene leiden unter Perspektivlosigkeit, wenn ihnen der Wunsch-Ausbildungsplatz wegfällt. Deshalb müssen wir in der Krise ein besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse von Familien richten.

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