Schulen brauchen Verlässlichkeit und Sicherheit

Die Schulen in Berlin werden stiefmütterlich behandelt. Bildung hat bei R2G eine untergeordnete Priorität. 

Wenn zum Schuljahresbeginn die Kinder und Jugendlichen Berlins an die Schulen zurückkehren, müssen sie nicht nur weiterhin mit Infektionsschutzmaßnahmen zurechtkommen, sondern auch mit einem sich weiter verschärfenden Lehrermangel. Wie der Tagesspiegel berichtet, werden 700 Lehrer nach den Sommerferien nicht mehr an ihren Arbeitsplatz zurückkehren. Sie schmeißen hin, und das in einem Beruf, der eigentlich mit Sicherheit und Planbarkeit verbunden sein sollte. Lieber in einem anderen Beruf oder Bundesland arbeiten, statt an Berliner Schulen – das ist für viele Lehrer die bessere Alternative. Diese Zahl ist erschreckend und sie zeigt auch schonungslos auf, dass die Schulen in Berlin stiefmütterlich behandelt werden und Bildung bei R2G eine untergeordnete Priorität hat. 



CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus hat Probleme frühzeitig adressiert


Unermüdlich hat der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Dirk Stettner, nicht erst seit Beginn der Pandemie die vielfältigen Problemlagen an Berlins Schulen benannt und mit seiner fortwährenden und fundierten Kritik den Finger beständig in die Wunde gelegt. Es ist sicherlich auch der konstruktiven und sachorientierten Oppositionsarbeit der Christdemokraten im Berliner Abgeordnetenhaus zu verdanken, dass die Bildungssenatorin Scheeres (SPD) nicht ganz so unvorbereitet wie in den vergangenen Monaten den Schulstart nach den Sommerferien mit ausgedehnten Infektionsschutzkonzepten, Masken und ausgeweiteter Testpflicht begleitet. Mehr Tests an Schulen hatte die CDU-Fraktion bereits im April eingefordert. Außerdem muss die Ausstattung der Schulen mit Luftfiltern weiter verbessert werden. Dazu müssen alle finanziellen Optionen, auch die Förderung durch Bundesmittel in Anspruch genommen werden. Dafür braucht es ein strukturiertes und zielorientiertes Vorgehen, an dem es der SPD-geführten Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familien fehlt. Vielmehr war die Pandemiebewältigung an den Schulen geprägt von Aktionismus, unverantwortlichem Hin und Her und einer offensichtlich überforderten Bildungssenatorin.


Im September bessere Bildungspolitik wählen


Schüler, Eltern und Lehrer wünschen sich Verlässlichkeit und Sicherheit an Berliner Schulen. Sie wünschen sich eine gute Ausstattung, die für alle Schulformen in der Pandemie einen verlässlichen Rahmen bietet: Belastbare digitale Plattformen gehören ebenso dazu wie eine schulische Infrastruktur, die dem Gesundheitsschutz mit Tests, niedrigschwelligen Impfangeboten und Luftfiltern gerecht wird. Berliner Schüler müssen verlässlich schreiben, lesen und rechnen können und mit einem Abschluss die Schule verlassen. Es braucht einen Neustart in der Bildungspolitik. Der wichtigste Schritt dahin ist das Kreuz an der richtigen Stelle bei der Wahl zum Abgeordnetenhaus im September. 

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