Berlins Wirtschaft besser vernetzen

Es braucht mehr Transparenz und bessere Vernetzung, damit KMU und Startups gemeinsam ihr wirtschaftliches Potential entfalten können.

Berlin ist ein Marktplatz der Ideen. Keine andere Stadt in Deutschland zieht so viele kreative Köpfe und spannende Startups an wie die Bundeshauptstadt. Die Frage, wie Berlins klassische Wirtschaft dabei besser von diesem Potential profitieren kann, war Thema eines ideenreichen Fachdialoges. Wie können Unternehmen, Hochschulen, Handwerksbetriebe, gewerbliche kleine und mittlere Unternehmen und Gründer zielgerichtet miteinander vernetzt werden? Diese Fragen habe ich diskutiert mit Prof. Bastian Halecker von der Fachhochschule Potsdam, Dr. Boris Hedde vom Institut für Handelsforschung Köln und Mitglied bei „Die Stadtretter“, Ulrich Misgeld vom Unternehmensnetzwerk Motzener Straße und verschiedenen KMU und Startups. 



Dabei habe ich die Positionen der CDU zu Transparenz und Vernetzung zwischen Unternehmen und Gründern im Gespräch mit den Experten zur Diskussion gestellt. Das Ergebnis lässt sich so zusammenfassen: Transparenz ist die Basis, damit verschiedene Wirtschaftsbereiche voneinander profitieren können und nicht nebeneinander existieren. Nur Transparenz darüber, welche Startups sich mit welchen Themen befassen, welche Ausgründungen aus Hochschulen vollzogen sind und welches Forschungswissen sich unternehmerisch nutzen lässt, ermöglicht es der ortsansässigen Wirtschaft, von den innovativen Startups zu profitieren. 


Datenplattform und Vernetzung für einen reibungslosen Wissenstransfer


Informationen über die Startup-Landschaft auf einer Datenplattform transparent zur Verfügung zu stellen, ermöglicht Politik, datenbasierte Entscheidungen zu treffen und zeigt Unternehmen auf, welche Innovationen auf dem Markt sind. Sie ist Basis für Ideenaustausch und Technologietransfer. Sie hilft, die Schwierigkeit des „Matchings“ zwischen Startups und KMU zu überwinden, damit zusammenfindet, was zusammenpasst. Bestehende Netzwerke wie das Unternehmensnetzwerk Motzener Straße wirken dabei als „natürliche Multiplikatoren“. Sie brauchen jede – auch strukturelle - Unterstützung bei ihrer wichtigen Aufgabe. 


Innovationsprozesse stärken und Berliner Bezirke zur Reallaboren machen


Ich bin davon überzeugt, dass auch die Verwaltung in Berlin von dem Wissen um die Berliner Startup-Landschaft profitieren kann. Gerade im Bereich der Stadtentwicklung ergeben sich erhebliches Potential und Chancen durch die Digitalisierung. Zugleich begeistere ich mich für die Idee, in Reallaboren Innovationen praxisnah zu testen: In einem Bezirk wird eine Innovation, wie zum Beispiel eine App zum klimaneutralen Paketversand oder die Genehmigungsfiktion für Baustellen im Nebenstraßennetz ausgiebig getestet. Schon im Entwicklungsprozess und Anwendungstest lassen sich so Produkte oder Prozesse optimieren. Vor Ort ansässige Unternehmen können aus einer einmal testweise eingeführten Produktionsstraße ein neues Geschäftsfeld entwickeln.

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Dr. Manja Schreiner
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